Vor dem Bau der U-Bahn nach Martinsried werden neue Lebensräume für geschützte Arten geschaffen

Die vorgelagerten Baubegleitmaßnahmen sind so gut wie abgeschlossen. Das bedeutet, dass das zukünftige Baufeld so angepasst bzw. verändert wird, dass die artgeschützten Tiere selbständig abwandern und sich im vorbereiteten Umfeld ansiedeln.

U-Bahn Umwelt

Es handelt sich also um einen angeleiteten, aber freiwilligen „Umzug“. Das Baufeld wird mit Zäunen, Hügeln und Schranken so eingerichtet, dass die Tiere genügend Zeit haben, abzuwandern und ihnen die Rückkehr unmöglich gemacht wird. Diesen Vorgang nennt man Vergrämung. Dies und noch viel mehr Wissenswertes über die Vorbereitungen der Großbaustelle U-Bahn Verlängerung U6 nach Martinsried präsentierte Ende September Luisa Russ vom Büro Dr. Schober Gesellschaft für Landschaftsplanung mbH. Gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister Hermann Nafziger, dem Geschäftsleiter des Rathhauses Stefan Schaudig und dem Geschäftsführer der PMG Dr. Steinke wurden vor Ort zahlreiche Maßnahmen für den Umzug von Haselmaus, Zauneidechse und Co. aufgezeigt und erläutert.

Auch das eigens für die Baumaßnahmen geschaffenen Logo des Planegger Künstlers Mike Maurus wurde erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Es zeigt einen Dachs und drei Glühwürmchen an der Baustelle. Bürgermeister Nafziger
erklärt:„Die Glühwürmchen stellen Fragen und der Dachs antwortet.“ Die Umweltbegleitmaßnahmen sind ebenfalls in einem Comic verewigt - und es werden weitere Comics der vier Tiere folgen.

 

 

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