Planegger Umweltpreis verliehen

Im Schulgarten des Feodor-Lynen-Gymnasiums hatten sich Preisträgerinnen und Preisträger, Stifter Peter von Schall-Riaucour, Schirmherr Bürgermeister Hermann Nafziger, Mitglieder der Jury, Schuldirektor Dr. Matthias Spohrer, Gäste und die Presse versammelt.

Umweltpreis

Der Planegger Umweltpreis wurde nach 13 Jahren das erste Mal wieder vergeben. Dafür bedankte sich Bürgermeister und  Schirmherr Hermann Nafziger bei Stifter und Gemeinderat Peter von Schall-Riaucour.  "Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass wir im Oktober acht sehr unterschiedliche, teilweise pfiffe Bewerbungen für den Umweltpreis im Rathaus vorliegen hatten.

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der 9-köpfigen Jury durfte ich die acht eingereichten Projekte mit anschauen, mit bewerten – und auch mit prämieren."

Peter von Schall-Riaucour betonte die vielseitigen Bewerbungen und die gute Zusammenarbeit mit der Jury und konnte schon den Flyer für die Ausschreibung des Umweltpreises 2022 präsentieren. "Ich freue mich heute an diesem sonnigen Tag, eingerahmt von Jury, Gästen und vor allen Dingen den Preisträgerinnen und Preisträgern schon auf die Bewerbungen für den Planegger Umweltpreis 2022!".

Gewonnen hat der Schulgarten des Feodor-Lynen-Gymnasiums, der durch die Biologie Lehrerin Dr. Judith Voit zu wahrhaft neuem Leben erweckt wurde. Die Regeneration von Kleinbiotopen zu einer Verbesserung des Lebensraumes besonders für einheimische Amphibien und zeigt den Schülerinnen und Schülern vor der Haustür, wie ein Ökosystem funktioniert – und was man vor der eigenen Haus- bzw. Schultür tun kann, um dies zu unterstützen.

Dr. Judith Voit bedankte sich bei Peter von Schall-Riaucour für die Summe von 5000 Euro. "Damit können wir fast alle Pläne für den Schulgarten, der vor 20 Jahren schon mal einen Preis gewonnen hat, umsetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr".

Der zweite Platz ging an den wirklich speziellen Garten von Volkmar Leibl. Seit Jahren sich selbst überlassen, ist der Garten ein gutes Beispiel für die Entsiegelung von Flächen, den Verzicht auf jegliche Art von Chemie, sowie die Strukturvielfalt mit sonnigen und schattigen, trockene und feuchten Bereichen.

Der dritte Platz geht wieder an das Feodor-Lynen Gymnasium: Drei Zwölftklässler haben sich mit dem Projekt „Sine lux“ mit der Licht Verschmutzung auseinandergesetzt und in Eigeninitiative zum einen Informationen zum Thema zusammengetragen und zum anderen eine online-Umfrage zum Thema Licht durchgeführt.

Der vierte Preis geht an Beatrix Dinkelmaier, die im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei den Plastikpaten einen bestimmten Bereich in der Gemeinde immer wieder von Müll befreit.

Auch die Gemeinde freut sich schon auf die Bewerbungen für den Planegger Umweltpreis 2022.

 

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