Glückliche Rückkehr nach 1800 Stunden im Einsatz

Im Hof des Feuerwehrgerätehauses nahmen Bürgermeister Hermann Nafziger und Kreisbrandinspektor Erwin Ettl die knapp 50 Feuerwehrleute, die in der Hochwasserregion Ahrweiler eingesetzt waren, wieder in Empfang. Es gab Lebkuchenherzen "Danke Hochwasserhilfe 2021", Geschenktüten mit Handtüchern und einer Flasche Bier vom Bürgermeister und wohlverdiente Worte des Repekts, der Anerkennung, des Dankes.

Rückkehr Feuerwehr

Acht Tage haben die knapp 50 Männer und Frauen aus dem Landkreis, darunter 18 Feuerwehrleute aus Planegg, die Bürgerinnen und Bürger im Ahrtal bei den Aufräumarbeiten unterstützt. Walter Probst, ebenfalls Kreisbrandinspektor und die ganze Zeit im Einsatz dabei, richtet Worte des großen Respekts an seine Kameradinnen und Kameraden. "Ihr habt alle Bilder im Gepäck, die euch euer Leben lang nicht mehr loslassen werden". Er dankte der Truppe, zu der neben den Planeggern der ABC-Zug München-Land und die Feuerwehr Unterschleißheim gehörten. "Ich bin einfach froh, daß wir alle gesund zurück sind."

Auch Bürgermeister Nafziger dankte im Namen der Gemeinde: "Ihr seid gesellschaftlich ein Vorbild, Menschen, die nicht nur reden, sondern einsteigen, losfahren und helfen". Die Helferinnen und Helfer aus dem Landkreis München leisteten insgesamt 1800 Arbeitsstunden. 1,5 Millionen Liter Ölwassergemisch wurden abgesaugt und entsorgt. Die Koordination der Eindatzkräfte aus Bayern erfolgte am Nürburgring. Im Anschluss an die freudige Begrüßung hatten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Planegg noch einen Imbiss und ein gemeinsames geselliges Beisammensein organisiert.

Herz

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