Gedenkzug „Todesmarsch von Dachau" durch das Würmtal

Vom Verein "Gedenken im Würmtal“ initiiert, wurde am Samstag, 77 Jahre nach dem Todesmarsch von Dachau, bei dem über 1000 Menschen in den letzten Kriegstagen unter menschenunwürdigen Begingungen durch das Würmtal getrieben wurde, gedacht.

Mahnmal

Bürgermeister Hermann Nafziger, Angehörige der mittlerweile alle verstorbene Überlebenden des Todesmarsches, Jugendliches des Feodor-Lynen-Gymnasiums, Kinder aus der Musikschule Planegg-Krailling unter der Leitung von Thomas Schaffert, moderiert von Angelika Lawo, gaben der Zusammenkunft vor dem Mahnmal in Planegg einen würdigen und nachdenklichen Rahmen.

"Die Initiatoren haben in Ihrem Anschreiben dieses Jahr folgendes formuliert: „Mit dem Gedenkzug, der dieses Jahr wieder stattfindet, können wir unser Hauptanliegen verwirklichen, die Opfer und Überlebenden des Todesmarsches von Dachau bei Gedenkstationen an den Denkmälern entlang ihres damaligen Leidensweges zu ehern. Mit unserem Engagement möchten wir zudem aktuell auch der Leiden und Opfer des Ukrainekriegs gedenken.“ Dem schließe ich mich aus vollem Herzen an!

Ich danke für die  unermüdliche Aufforderung „nicht zu vergessen“. Frieden und Demokratie, das mussten wir in den vergangenen Wochen wieder schmerzhaft lernen sind nicht nur einfach ein Geschenk. Sondern das höchste und leider immer noch angreifbare Gut unserer Gesellschaft. Aber: wir schauen hin! Wir reagieren. Wir handeln. Immerhin das haben wir gelernt!", sagte Bürgermeister Hermann Nafziger.

 

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